Die Macht der Sozialen Medien

Die macht der Sozialen Medien ist politisch, sozial und ökonomisch gegeben. In diesem Beitrag geht es weitestgehend um die Macht der Medien im allgemeinen. Heutzutage ist das größte Medium das Internet und somit auch Soziale Netzwerke.

Die Medien und Soziale Medien waren bis jetzt schon immer der Katalysator für Bewegungen von Menschen. Medien waren Katalysatoren für Revolutionen, Aufstände und Bewegungen. Sie brachten Menschen zusammen und waren der Ideale Ort für die Planung und Organisierung.

Der Vorteil der Sozialen Medien in der heutigen Zeit sind zum einen die niedrigen Einstiegskosten und zum andere eine breite Verfügbarkeit. Außerdem ist die Verbreitungsgeschwindigkeit enorm und man hat meist eine Verbindung zu Online und Offline Medien. Soziale Medien bieten also somit die perfekte Oberfläche, und haben somit zunehmend an Macht gewonnen.

Auch die Geschwindigkeit, mit der sich Neuigkeiten verbreiten hat sich enorm gesteigert. Im 18 Jahrhundert dauerte eine Newsübermittlung ca. 2 Wochen. Heutzutage geht dies mittels Facebook, Twitter und Co innerhalb Sekunden. Dies hat auch zum Vorteil, das die Menschen informierter sind. Nicht nur im lokalen Geschehen, sondern auch im Weltweiten und internationalen Geschehen. Des weiteren können sehr viele Menschen über soziale Medien in kürzester Zeit erreicht werden. Die erreichten Menschen können von der ganzen Welt kommen. Die einzige Barriere in diesem Fall ist die Sprache, ansonsten können weltweit Menschen über etwas informiert werden. Und dies innerhalb Sekunden.

Die Medien kämpften in der Vergangenheit oft für eins… Gegen die Macht der Mächtigen, gegenüber der Unmächtigen. Beispiel: Regierung gegenüber den Bürgern. Aufstände, Revolutionen und Bewegungen zielen in dem Sinne also auf Respekt und Anerkennung ab. Die Regierung hat in diesem Fall zu viel Macht.

Das Thema „Macht“ ist also ein großes Streitthema, welches oft zu Diskussion und auch zu Bewegungen führt. Diese werden letzten Endes oft über das Internet, oder konkreter, über die Sozialen Medien diskutiert und verbreitet.

Für die Akzeptanz der Machtverteilung gibt es eine Variable. Die sogenannte „Power Distance“. Die „Power Distance“ ist eine Zahl/Wert dafür, wie bereit die Unmächtigen Menschen sind, zu akzeptieren, wie groß die Verteilung der Macht ist und wie viel Macht der „Mächtigste“ hat. Länder mit einem hohen Wert wären z.B. Malaysia, Panama und Mexiko. Länder mit einem niedrigen Wert wären hingegen USA, Niederlande Australien und Deutschland. Länder mit einem hohen Wert sind bereit, hohe Machtunterschiede zu akzeptieren. Länder mit niedrigen Werten hingegen akzeptieren das nicht und wollen eine gleiche Verteilung der Macht. Daran sieht man die Einstellung der Bürger im jeweiligen Land. Eine geringe „Power Distance“ würde einer Demokratie am ehesten entsprechen, eine hohe „Power Distance“ würde einer Diktatur entsprechen. Wenn die „Power Distance“ nicht mit den Gegebenheiten im Land übereinstimmen, verbreitet sich Unzufriedenheit und es gibt Revolutionen und Aufstände.

Marvin Sengera

Hey! Ich bin Marvin Sengera, Inhaber der Internetagentur "Binärfabrik" aus Paderborn. Ich habe mein Bachelorstudium Informatik mit Schwerpunkt Industriespionage an der Hochschule Hamm Lippstadt abgeschlossen und absolviere derzeit meinen Master in Fachrichtung "Technical Entrepreneurship and Innovation". Ich beschäftige mich rund um die Themen Informatik, Innovation & Unternehmensgründung.

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