Company Purpose

Define the company/business in a single declarative sentence.

Wir starten nun mit dem Unternehmenszweck und werden diesen einmal zusammen durchgehen. Als Information vorab für diesen Kurs: Ich werde mit dir erstmal alle nötigen Informationen erarbeiten. Du kannst diese unformatiert in einem Word Dokument festhalten. Am Ende des Kurses werde ich dir eine Power-Point Vorlage stellen, in der du dann alle erarbeiteten Informationen einpflegen kannst. Diese Power-Point Datei am Ende des Kurses könnte dann dein Pitch vor Investoren, Partnern oder Kunden werden. Alternativ kannst du deinen Businessplan auch formaler halten und ihn innerhalb Word im A4 Format schreiben.

Der Unternehmenszweck

Es ist wichtig, dass du den genauen Grund deines Unternehmens kennst und somit die Vision und Mission definierst.
Als Erstes solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Warum startest du dein Unternehmen?
  • Welche Visionen hast du?
  • Welche Mission verfolgst du?

Jedes gute Unternehmen hat eine Vision und eine Mission, nachdem das Unternehmen handelt. Die Vision und Mission bilden die Identität des Unternehmens.

Durch die Vision gibst du deinen Mitarbeitern eine Orientierung, nach der sie handeln können und sollen. Visionen geben auch Aufschluss darüber, warum wir heute das tun, was wir tun und warum wir dies tun.
Die Vision sollte einen Idealzustand beschreiben, welchen das Unternehmen erreichen will. Sie macht den Mitarbeitern klar, worum es im großen Ganzen geht und worauf der Fokus liegt.

Eng mit der Vision verbunden ist die Mission. Die Mission richtet sich an den Kunden und soll diesem vermitteln, wie das Unternehmen von ihm gesehen werden möchte.
Sie beschreibt den wesentlichen Zweck des Unternehmens und den Auftrag, den es verfolgt.

Anders gesagt: Die Vision ist der Endzustand, die Mission der Weg dorthin.

Als Beispiel für gute Visionen und Missionen kann man diese anführen:

  • „Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause.“ (Microsoft)
  • „Einfachen Menschen zu ermöglichen, die gleichen Dinge kaufen zu können wie Wohlhabende.“ (WalMart)
  • „Stell dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des Wissens hat.“ (Wikipedia)

Hingegen als Beispiele für schlechte Visionen und Missionen kann man diese anführen:

  • In den nächsten 5 Jahren wollen wir 20 % Marktanteil haben!
  • Wir wollen doppelt so stark wachsen wie der Markt bei 15 % Profit

Diese Aussagen sind vielleicht noch für Investoren und Aktionäre interessant, doch für den Rest der Welt und insbesondere für die Kunden und die Mitarbeiter hat das keine emotionale Bedeutung und ist somit nutzlos.

Verschreibt sich ein Unternehmer einer bedeutenden, weltverbessernden Sache, dann begeistert er andere Menschen.
Empfinden die, dass die Vision wichtig und nützlich ist, werden sie ihn unterstützen wollen – ob als Mitarbeiter, als Kunde oder Lieferant.

Es ist somit auch wichtig, dass du in deinem Businessplan eine geeignete Vision und Mission findest, um bereits auf den ersten Seiten Sympathien und Unterstützer zu sammeln.
Der erste Eindruck zählt.

Fragen, die du unbedingt beantworten solltest…

  • Welcher Satz erklärt am besten, was du tust?
    Beispiel: „Ich helfe… dabei, …, indem ich …, damit …“
  • Welche Werte sind dir persönlich wichtig?
  • Welche persönlichen Ziele verfolgst du mit deinem Business?
  • Was wäre der ideale Endzustand für deine Kunden?
    Ein Rechner in jedem Zuhause?
  • Wie möchtest du den Endzustand erreichen?
  • Mit welchen Mitteln gelangst du zum Endzustand

Mit diesen Leitfragen kannst du kreativ deine eigenen Vision und Mission in Worte fassen. Wichtig ist hier festzustellen, warum du dein Unternehmen gründest. Welche persönlichen Motive, Ziele und Vorstellung sind damit verknüpft?

Das Ergebnis: Was sollte nun auf deinem Notizzettel stehen?

Du solltest nun auf deinem Notizzettel eine Vision und eine passende Mission zu deinem Unternehmen notiert haben. Es ist wichtig, dass du weißt aus welchen Motiven heraus du deine Unternehmung gründest. Auch Kunden, Lieferanten und Partner spüren deine Motivation und deine Ausstrahlung bei der Präsentation deines Unternehmens. Mit einer klaren Vision und einer klaren Mission hast du das Ziel und den Weg dahin immer im Blick. Du kannst sämtliche Fragen und Aktionen im Zusammenhang mit deiner Vision und deiner Mission sehen und bewerten.

Marvin Sengera

Hey! Ich bin Marvin Sengera, Inhaber der Internetagentur "Binärfabrik" aus Paderborn. Ich habe mein Bachelorstudium Informatik mit Schwerpunkt Industriespionage an der Hochschule Hamm Lippstadt abgeschlossen und absolviere derzeit meinen Master in Fachrichtung "Technical Entrepreneurship and Innovation". Ich beschäftige mich rund um die Themen Informatik, Innovation & Unternehmensgründung.